Der Begriff des Eigenersparnisabzugs stammt aus dem Mietwagenkostenrecht. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass derjenige, der sich ein klassengleiches Mietfahrzeug anmietet, während der Ausfallzeit seines eigenen Fahrzeugs dieses nicht nutzt und somit keinerlei Verschleiß - etwa an Reifen oder sonstigen Flüssigkeiten an seinem Fahrzeug hat oder aber eine Kilometerstrecke zurücklegt. Hierfür ist von einer klassengleichen Anmietung dem Geschädigten ein Eigenersparnisabzug anzurechnen. Dieser liegt - je nach örtlicher Rechtsprechung - bei ca. 3 Prozent bis maximal 15 Prozent. Sobald ein Geschädigter ein klassentieferes Fahrzeug anmietet, rechtfertigt sich kein Eigenersparnisabzug. Der Verzicht auf den höheren Stand neutralisiert sozusagen die Eigenersparnis.