Im Grunde ist ein Geschädigter berechtigt bei jeder Schadenhöhe, - also auch unter der Bagatellschadensgrenze (siehe hierzu Bagatellschaden bzw. Bagatellschadensgrenze) von zirka 750,00 Euro- ein Sachverständigengutachten einzuholen. Innerhalb der Ihm vorliegenden der so genannten Beweislast (siehe Beweislast) muss er einen Nachweis zur Schadenhöhe vorlegen. Befinden sich die Reparatur kosten unterhalb der Bagatellschadensgrenze so muss der Geschädigte nur , dann für die Kosten aufkommen, wenn sichergestellt werden kann, dass es sich für den Versicherer nicht ersichtlich war, dass es sich um einen Bagatellschaden handelt.

  • Beim Totalschaden
  • Wiederbeschaffungswert mit Angabe des Mehrwertsteueranteils und Begründung hierzu
  • Restwert des Fahrzeugs mit Angabe der Angebotsersteller und Begründung hierzu
  • Wiederbeschaffungsdauer eines vergleichbaren Fahrzeugs
  • Zumindest ungefähre Höhe der Reparaturkosten für die Abgrenzungsfälle zur 130-Prozent-Grenze
  • Beim Reparaturschaden
  • Kalkulierte Netto-und Bruttoreparaturkosten mit Begründung
  • Wertminderungsbetrag mit Begründung
  • Notreparaturmöglichkeit und deren Kosten mit Begründung
  • Prognostizierte Reparaturdauer mit Begründung
  • Bei der Möglichkeit eines Neufahrzeugersatzes zusätzlich
  • Listenpreis eines Neufahrzeugs.