Abmeldekosten müssen die Versicherer regelmäßig als Schadenersatz bei einer Totalbeschädigung eines Fahrzeugs, also bei der Abrechnungsalternative Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert (Wiederbeschaffungsaufwand) erstatten. Wenn der Geschädigte trotz festgestellter Reparaturkosten ein anderes Fahrzeug anschafft, müssen Sie die Abmeldekosten nicht erstattet werden, da der Geschädigte die "teurere Alternative" gewählt hat. Abmeldekosten kann man folgendermaßen unterteilen: tatsächliche Abmeldegebühr bei der Zulassungsbehörde; Aufwand des geschädigten Kunden im Rahmen der Abmeldung; Aufwand des Autohauses als Dienstleistung für den Geschädigten. Auch ist eine pauschale Abrechnung und eine konkrete Abrechnung denkbar und möglich. Im Rahmen einer pauschalen Abrechnung des Kunden kann diese für seinen Aufwand für die Abmeldung um die Gebühren einen Pauschalbetrag von ca. 20,00 Euro bis 40,00 Euro fordern. Für konkreten Aufwand kann der Kunde Belege vorlegen oder die Kilometerentfernung zur Zulassungsstelle abrechnen. Auch kann das Autohaus seine Dienstleistung für die Abmeldung neben der tatsächlichen Abmeldegebühr in Rechnung stellen. Die Dienstleistung für die reine Abmeldung kann es hier mit ca. 20,00 Euro 30,00 Euro zuzüglich MwSt. betragen - dies je nach den Umständen des Einzelfalles.